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Sicherheitstechnik aus Regensburg in 22 griechischen Stadien
Griechenland, das Mutterland der Olympischen Spiele und zugleich die Wiege des Sports, vertraut in Sachen Videoüberwachung auf Produkte und Lösungen aus dem Hause Dallmeier. Und während begeisterte Fans mit Spannung das Geschehen in insgesamt 22 griechischen Stadien – darunter das Olympiastadion in Athen – verfolgen, haben hochauflösende Dallmeier-Kameras ein wachsames Auge auf alles und jeden und sorgen für die notwendige Sicherheit.
Das Athener Olympiastadion, auch kurz genannt OAKA, wurde 1982 fertig gestellt und trägt den Namen von Spyridon Louis, dem Sieger des ersten olympischen Marathonlaufs der Moderne (1896). Vor den Olympischen Spielen wurde das Stadion komplett modernisiert und erhielt ein 17.000 Tonnen schweres Glasdach. Dieses ist mit 25.000 m² Fläche das größte Glasdach der Welt! Darüber hinaus verfügt das Olympiastadion noch über ein weiteres Highlight: Eine hochmoderne, netzwerkbasierte Videosicherheitsanlage des Regensburger CCTV/IP-Spezialisten Dallmeier.
Bereits im Juni 2006 wurden die ersten Angebote für das Projekt ausgearbeitet und abgegeben. Mitte April 2007 schließlich erteilte das griechische Sportministerium Dallmeier und seinem Partner Space Hellas den Zuschlag. Laut Aussagen des Ministeriums habe Dallmeier als einziger den Wünschen und strengen Anforderungen gerecht werden können – und gewährleistet dadurch die Sicherheit der Stadien sowie deren Sportler und Besucher aus der ganzen Welt. Die komplette CCTV/IP-Anlage konnte rechtzeitig bis zum ersten Großeinsatz beim Finalspiel der Champions League installiert werden, und so stand einem spannenden Abend für die Fans nichts mehr im Wege.
Auch das Sicherheitspersonal muss sich seitdem höchstens um den Spielstand sorgen – denn die Technik läuft einwandfrei und problemlos. Die Polizei, die die Anlage bedient, und das Ministerium sind beeindruckt von der leichten Bedienung des Systems und der hohen Bildqualität.
Insgesamt 22 griechische Sportstadien mit Dallmeier-Technik
Mit dem Olympiastadion in Athen wurde der Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit gesetzt, denn das Regensburger Unternehmen hat den Auftrag für die CCTV/IP-Anlage von insgesamt 22 Sportstadien in Griechenland erhalten. Nachdem die Inbetriebnahme des ersten Stadions erfolgreich beendet wurde, werden nun Schritt für Schritt die restlichen 21 Stadien realisiert. Das technische Konzept wird dabei in allen Stadien identisch umgesetzt.
Kameras mit Cam_inPIX®-Technologie
Insgesamt werden ca. 850 sowohl analoge als auch IP-Kameras die Stadien im Innen- und Außenbereich überwachen. Das Besondere an den Dallmeier-Kameras ist die vom Unternehmen selbst entwickelte Cam_inPIX®-Technologie. Mit dieser innovativen Kameratechnik ist es nun möglich, die bekannten Probleme der Videosicherheitstechnik zu lösen, die mit der CCD-Technik als unlösbar galten. Schwierigste Lichtverhältnisse, wie beispielsweise der häufige Wechsel von Schatten und Licht wie er in Sportstadien auftritt, lassen sich mit der Cam_inPIX®-Technologie problemlos meistern. Darüber hinaus hatte das Olympiastadion noch eine ganz besondere Anforderung: Das Erkennen von Gesichtern auf große Distanz. Auch hierfür liefern die Kameras eine optimale Lösung.
Aufzeichnung mit Höchstverfügbarkeit
Um eine Höchstverfügbarkeit der Aufzeichnung zu gewährleisten, setzt Dallmeier bei seinem Lösungsansatz auf die hochverfügbare Speicherung direkt am Encoder: dem DIS-2/M, einem modularen Aufzeichnungs- und Übertragungssystem in 19“-Rack-Einschubbauweise (Blade-System). Die Aufzeichnung ist somit netzwerkunabhängig und bleibt selbst bei Störungen oder einem kompletten Netzwerkausfall weiter bestehen. Durch dieses Speicherkonzept werden darüber hinaus die Anforderungen an das Netzwerk (z.B. die Bandbreite) minimiert, da nur bei Bedarf gestreamt wird. Um die Ausfallsicherheit noch weiter zu erhöhen, werden die Daten im DIS-2/M redundant aufgezeichnet. Darüber hinaus wird das Dallmeier Storage-System DAS-303 eingesetzt. Basierend auf RAID-5 Technologie ist somit die höchste Sicherheit der Gesamtanlage bewahrt.
Neben seiner Zuverlässigkeit überzeugte der DIS-2/M die Verantwortlichen des Ministeriums auch durch seine hohe Bildqualität, denn alle Kanäle werden in Echtzeit und mit Broadcastqualität (MPEG-2/ MPEG-4) verarbeitet, d.h. mit 25 Vollbildern/s bei PAL-Auflösung (30 Bilder/s bei NTSC).
Ein weiteres Entscheidungskriterium: Die Benutzerfreundlichkeit des Systems. Sollte einmal eine Störung auftreten, ist der Austausch der defekten Komponente einzelkanalweise möglich. Durch die Hotplug-Fähigkeit der Module kann der Tausch während des laufenden Betriebes durchgeführt werden. Die Downtime wird somit auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus erlaubt eine intuitive und übersichtliche Software eine einfache Bedienung und Kontrolle der Anlage.
Angesichts der Größe und der geplanten Ausbaustufen des Projektes, war es dem Ministerium sehr wichtig, eine Lösung zu finden, die sich problemlos an künftige Anforderungen anpassen lässt. Auch hier zeigte der Lösungsansatz von Dallmeier einen Vorteil: Die Systeme sind nach dem “Baukastenprinzip“ konzipiert. Durch die hohe Flexibilität dieses Ansatzes sind Erweiterungen deshalb einfach und unkompliziert. Die digitale IP-Matrix ist dabei so ausgelegt, dass eine Kaskadierung des Systems keinerlei Beschränkungen kennt. Im Gegensatz zu analogen Lösungen, bei denen Erweiterungen häufig zu hohen Zusatzkosten führen, entfallen diese bei der IP-Anlage.
Management und Kontrolle
Die Kontrollräume der einzelnen Stadien sind mit einer kundenspezifischen SeMSy® (Security Management System) Oberfläche ausgestattet, die der Polizei vor Ort die notwendige Übersicht erleichtert und ein schnelles Reagieren im Bedarfsfall ermöglicht.
Darüber hinaus wurden schon in der ersten Phase der Umsetzung in einem eigenen Kontrollcenter Arbeitsstationen mit PView und PGuard eingerichtet, die zunächst zur zusätzlichen Überwachung des OAKA-Fußballstadions und des gesamten Olympia-Sportkomplex Athens (inklusive der Arenen für Basketball, Leichtathletik, etc) dienen. Dank der flexiblen IP-Lösung ist es problemlos möglich, standortübergreifend zu arbeiten, so dass vorhandene Lokalitäten zu einem späteren Zeitpunkt miteinander verkoppelt und über eine gemeinsame Zentrale gesteuert werden können. So wird später das Kontrollcenter mit Hilfe des Video-Management-Systems die Aufgabe einer Supervisor-Überwachungszentrale für alle 22 Stadien übernehmen. Wenn die Bilder aller Stadien im Kontrollcenter zusammenlaufen, wäre die erforderliche Bandbreite natürlich sehr hoch. Auch dafür gab es die passende Lösung: Dual Streaming. Hierbei können die Bilder in hoher Qualität im Recorder aufgezeichnet werden, für die Übertragung der Bilder wird aber eine bandbreitenschonende geringere Auflösung gewählt. So wird sichergestellt, dass die Bilder auch aus der Ferne problemlos betrachtet werden können, bei der Aufzeichnung aber dennoch wichtige Detailinformationen in den Bildern erhalten bleiben.
Internationale Kompetenz als Gesamtlösungsanbieter
Mit diesem Mega-Projekt konnte Dallmeier einmal mehr seine Kompetenz als Gesamtlösungsanbieter international unter Beweis stellen. Und es zeigt auch, dass „Quality made in Germany“ noch immer einen hohen Stellenwert hat. Denn das nach ISO 9001 zertifizierte entwickelt und produziert seine Produkte in seinen eigenen Fertigungsstätten in Deutschland.









