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Doppelter Nutzen für Wharfside Einkaufszentrum - Dallmeier Überwachungssystem schützt Handel und Privatsphäre

Das Wharfside Shopping Centre in der englischen Stadt Penzance ist eine gelungene Mischung zwischen Einzelhandelsgeschäften und privaten Wohnungen. Für die Videosicherheitstechnik stellt diese Kombination allerdings eine große Herausforderung dar: Schließlich müssen die weitreichenden Sicherheitsbedürfnisse eines stark frequentierten Einkaufszentrums mit dem Schutz der Privatsphäre der Anwohner in Einklang gebracht werden.

Penzance im Südwesten Cornwalls liegt wunderschön gelegen an der Mounts Bay, einer Meeresbucht des Atlantiks am Eingang des Ärmelkanals. Das Wharfside Einkaufszentrum bietet einen atemberaubenden Blick auf den St. Michael’s Mount. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit des Gebäudekomplexes: Das 1999 eröffnete Einkaufszentrum bietet einen attraktiven Mix aus Wohnungen und Gemeinderäumen und, darunter gelegen, 23 Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Bars.

Ursprünglich wurde der Platz im ersten Stock für Lagerräume genutzt. Die Erfahrung aber zeigte, dass diese nicht wirklich gebraucht wurden – und so wurden hier statt dessen Wohnungen und Gemeinderäume geschaffen. „Der Standort bot uns die einzigartige Gelegenheit, etwas ganz Besonderes zu schaffen. Die Kombination war ein großartiger Erfolg. Einer der Anwohner meinte sogar, das sei wie der Himmel auf Erden“, so Robert Pulford, Partner bei der Beratungsfirma Charville Estates Consultancy.

Ein unverzichtbares Hilfsmittel
„Wir haben erkannt, dass ein Überwachungssystem einen unverzichtbaren Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes darstellt", erklärt Pulford. „Ohne könnten wir nicht überleben.“

Bei der Wahl eines geeigneten Überwachungssystems entschied sich Wharfside für die modernen digitalen Videorecorder der „In Memory of Leonardo“ Serie von Dallmeier, um qualitativ hochwertige Bilder aufzeichnen zu können. Denn die Qualität der Aufnahmen ist für die Geschäftsleitung des Einkaufszentrums von entscheidender Bedeutung. Die permanente Aufzeichnung während des Tages erlaubt es dem Sicherheitspersonal, die Ereignisse im geschäftigen Stadtbezirk um das Einkaufszentrum herum, sowie an den Zufahrten zu den Wohngebäuden genau im Auge zu behalten.

Am Dallmeier-System schätzt man in Wharfside besonders die Geschwindigkeit, Qualität und leichte Bedienbarkeit. Matt Bushell, der Sicherheitschef des Einkaufszentrums, ist von der Leistungsfähigkeit der Anlage überzeugt: „Es ist ein tolles System. Man kann ohne Aufwand relevante Aufnahmen auf CD brennen oder zum Zweck von Nachforschungen nochmals abrufen. Ich bin sehr beeindruckt, ganz besonders von der unglaublichen Geschwindigkeit des Systems.“

Die Möglichkeit, bei Bedarf beweiskräftige und vor Gericht zugelassene Aufnahmen liefern zu können, war ein wesentlicher Punkt bei der Wahl eines qualitativ hochwertigen, digitalen Systems. „Wir können eine Aufnahme schnell und unkompliziert auf DVD brennen und sie den Ermittlungsbehörden als Beweis übergeben“, so Operator Tom Pulford.

Das System dient einem doppelten Zweck
Bei der Planung mussten die Anforderung einer umfassenden Überwachung einerseits und der notwendige Schutz der Privatsphäre der Wohneigentümer andererseits gleichermaßen berücksichtigt werden.

Alle öffentlich zugänglichen Bereiche des Einkaufszentrum werden von 22 Kameras überwacht. Zusätzliche Kameras sorgen diskret für Sicherheit in den Wohnbereichen des Komplexes, wobei die Privatsphäre der Bewohner strikt respektiert wird.

Der Hauptaugenmerk bei der Überwachung liegt auf dem zentralen Durchgang des Einkaufszentrums. Auf diesen Bereich konzentriert sich die Kameraüberwachung. Die Dallmeier-Software wird unter anderem zur Steuerung der neuen PTZ-Kameras, die eine flexible Beobachtung des Haupteinkaufsbereichs sowie neuralgischer Außenbereiche ermöglichen. Die übrigen Kameras sind fix montiert und sollen verhindern, dass sich Gefährdungsschwerpunkte bilden können. „Diese statischen Kameras überwachen auch bestehende und unvermeidbare Gefahrenpunkte, wie zum Beispiel Aufzüge und Rolltreppen“, erläutert Bushell.

Die Kameras im Wohnbereich sind allesamt statisch und auf die Eingangs- und Ausgangsbereiche aus dem Gebäude gerichtet. Es wurden besondere Vorkehrungen getroffen, um die Privatsphäre der Bewohner zu schützen. „Selbstverständlich wollen die Anwohner nicht laufend beobachtet werden. Sie begrüßen es aber durchaus, dass Bereiche, in denen viele Menschen ein und aus gehen, von den Kameras überwacht werden“, so Bushell. Keine einzige Kamera ist auf eine Haustür oder ein Fenster gerichtet, und sogenannte Privacy Zones – bei denen Teilbereiche im Videobild geschwärzt und ausgeblendet werden – verhindern eine versehentliche Verletzung der Privatsphäre. Die Bewohner können sicher sein, dass sie nicht unter Beobachtung stehen und sich gleichzeitig darauf verlassen, dass ihre unmittelbare Umgebung sicher ist.

Das System in der Praxis
„Überwachungstechnologie hat uns über die Jahre schon oft geholfen“, so Pulford. Dank der Überwachung kam es bei zahlreichen Delikten zur Verurteilung der Täter. „Mit den neuen Recordern von Dallmeier erhalten wir unglaublich detaillierte Bilder, auf denen sich Personen mühelos identifizieren lassen. Wenn sich die Polizei die Aufnahmen ansieht, erkennen die Beamten oft alte Bekannte wieder. Es ist wirklich ein ausgesprochen nützliches Hilfsmittel. Man würde wohl viele Täter anders nicht fassen oder ihnen die Tat zweifelsfrei nachweisen können.“

Die Kamerabilder werden den ganzen Tag über im Auge behalten. An einem typischen Arbeitstag verbringt der Sicherheitsbeamte rund 45 Minuten mit der Betrachtung und Auswertung der Aufnahmen, um sich dann auf einem etwa 15-minütigen Rundgang selbst einen Eindruck zu verschaffen. „Selbst wenn er einmal längere Zeit nicht vor dem Monitor sitzen sollte, kann er sich aber dank der permanenten Aufzeichnung der Dallmeier-Recorder darauf verlassen, dass er sich später alle Vorkommnisse genau ansehen kann und nichts verpasst“, erläutert Matt Bushell.

Die Gesichter von Personen werden an den Ein- und Ausgängen klar aufgezeichnet. Diese Identifikationsaufnahmen können dann in Verbindung mit den Videobildern des Tathergangs zu Strafverfolgungszwecken verwendet werden, erklärt Tom Pulford. Das Überwachungssystem erlaubt es dem Sicherheitspersonal, einer sich andeutenden Straftat und allen damit zusammenhängenden Ereignissen von Kamera zu Kamera folgen zu können. Dank der Bedienerfreundlichkeit der Dallmeier-Software ist das problemlos möglich.

Vor kurzem erst zeigte sich am Beispiel eines Diebstahls der Nutzen des CCTV-Systems. Jemand fuhr mit einem Fahrrad zum Einkaufszentrum, betrat die Verladerampe einer bekannten Handelskette und entwendete zwei Drucker. Er floh mit dem Rad, zuerst mit dem einen, dann mit dem anderen Drucker. „Ohne Überwachungssystem hätten wir den Diebstahl nie bemerkt“, so Bushell. Die Qualität der Aufnahmen war so gut, dass man sogar den Hersteller und das genaue Modell der Drucker ausmachen konnte. „Wir identifizierten den Täter und er wurde verhaftet.“

Nicht nur bei der Verbrechensaufklärung macht sich das CCTV-System bezahlt. Es trägt auch zur Unfallverhütung und zum Gesundheitsschutz bei. Bushell fügt hinzu: „Falls einmal jemand irgendwo im Gebäude stolpern und hinfallen sollte, können wir die potentielle ‚Stolperfalle’ sofort erkennen und umgehend Abhilfe schaffen.“

Über das Überwachungsnetzwerk ist es uns auch gelungen, Kinder, die während des Einkaufsbummels mit den Eltern plötzlich in irgendein Geschäft hineingelaufen waren und als vermisst gemeldet wurden, schnell wiederzufinden. „Ohne die Kameras hätten wir die Wege der Kinder nicht nachvollziehen und nur schwer ihren Aufenthaltsort bestimmen können“, betont er. „So aber konnten wir innerhalb kürzester Zeit die Kinder den erleichterten Eltern unversehrt übergeben.“

Erweitertes Netzwerk
Die Stadtverwaltung unterhält auch ein eigenes CCTV-Netzwerk und das Wharfside Sicherheitsteam arbeitet eng mit dem Überwachungspersonal der Stadt zusammen, erläutert Ruth Jenkin, die Business Development Managerin des Wharfside Einkaufszentrums. Die enge Kooperation erleichtert das Verfolgen einer bestimmten Person innerhalb des Stadtgebiets.

Zusätzliche Sicherheit wird durch die Anbindung aller Geschäfte des Einkaufszentrums an das lokale StoreNet Kurzwellen-Übertragungssystem geschaffen. Die Händler und Geschäftsleute stehen untereinander in dauerndem Kontakt und tauschen Informationen aus. „Alle Läden sind vernetzt. Wenn beispielsweise in einem Geschäft etwas gestohlen wird, beschreiben die Einzelhändler Aussehen und Kleidung der Verdächtigen, welche Waren sie mit sich führen und in welche Richtung sie sich entfernen. Wir können ihnen dann mit den Kameras folgen und sie festnehmen“, erläutert Jenkin. „Dank des Überwachungssystems konnten wir die Sicherheit erhöhen – sowohl für die Ladenbesitzer als auch die Anwohner.“

  

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Wharfside Shopping Centre
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