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Panomera® im Vergleich

Panomera® im Vergleich zu bisherigen Systemen

Um eine flächendeckende Absicherung weiter Areale sicherzustellen, gab es bislang prinzipiell drei Möglichkeiten: Zum einen kann man zahlreiche einzelne Kameras installieren, die dann entweder für sich allein arbeiten oder über ein Managementsystem miteinander verknüpft werden. Oder man entscheidet sich für 180°/360°-Kameras. Die dritte Möglichkeit sind steuerbare PTZ-Kameras. Doch wie unterscheidet sich Panomera® von diesen Systemen?

Panomera® vs HD-Kameras: Geringere Anforderungen an die Infrastruktur
Mit Panomera® kann von einem einzigen Standort aus die gleiche Fläche überwacht werden wie von mehreren verteilten HD-Kameras. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen ist es in manchen Gebieten schlichtweg nicht möglich, mehrere Kameras einzusetzen, da es an geeigneten Installationsorten fehlt oder die notwendige Infrastruktur (Kabel, Strom, etc.) nicht ausreichend geschaffen werden kann. Panomera® liefert also auch für diejenigen Bereiche Bilder, die sonst überhaupt nicht überwacht werden könnten. Zum anderen verringern sich durch weniger Kamerastandorte sowohl die Anforderungen an die Infrastruktur als auch der Aufwand für Wartung und Pflege.

Panomera® vs 180°/360°-Kameras: Riesige Flächen in HD-Qualität
Auf den ersten Blick sind sie die ideale Lösung für die Überwachung breiter Areale: 180°- bzw. 360°-Kameras, die einen umfassenden „Rundumblick“ liefern. Allerdings sind diese Kameras lediglich für kurze Entfernungen ausgelegt, beispielsweise für die Überwachung eines Foyers oder eines Eingangsbereiches. Auch der sog. „Fischaugeneffekt", der das Bild in den Randbereichen verzerrt, ist bei manchen Modellen ein Problem. Bei Panomera® hingegen sind auch die Randbereiche scharf und unverzerrt, und vor allem: Mit Panomera® ist es möglich, riesige Flächen in bester Qualität (besser als HDTV!) zu überwachen und aufzuzeichnen. Welche Qualität speziell auf welche Entfernung erreicht werden soll, lässt sich mit Panomera® übrigens individuell festlegen: Das Multifocal-Sensorsystem kann für jede Kundenanforderung speziell skaliert werden.

Panomera® vs PTZ-Kameras: Permanente Aufzeichnung des Gesamtbilds
PTZ-Kameras weisen einen entscheidenden Nachteil auf: Der Operator muss sich stets zwischen Übersichtsbild oder Detailaufnahme entscheiden. Will er beispielsweise einen bestimmten Bereich näher überwachen und zoomt dorthin, wird auch nur dieser Bildausschnitt aufgezeichnet. Es gibt also später keine Aufzeichnung der Gesamtszene, so dass Vorfälle in anderen Bereichen möglicherweise übersehen und nicht mehr nachvollzogen werden können. Panomera® arbeitet hier anders: Unabhängig davon, auf welchen Bereich des Überwachungsgebietes sich ein Operator zu einem beliebigen Zeitpunkt konzentriert, wird mit Panomera® immer das gesamte Geschehen – bei maximaler Auflösung von Details – aufgezeichnet. Somit kann ein Vorgang, wo immer er sich abgespielt hat, auch im Nachhinein detailliert rekonstruiert werden.

Ein weiterer Vorteil von Panomera® ist die Multicast- und Multiuser-Fähigkeit: Anders als bei PTZ-Kameras, bei denen immer nur einer schwenken, neigen oder zoomen kann, können mit Panomera® beliebig viele Operators unabhängig voneinander über die gesamte Szene navigieren. Obwohl sich alle Operators also mit derselben Kamera verbinden, kann jeder einzelne Bediener seine Ansicht individuell auswählen und nach Belieben zoomen oder schwenken. Somit können verschiedenste Bereiche gleichzeitig detailliert überwacht werden. Eine ausgeklügelte Benutzerverwaltung erlaubt es, für jeden Arbeitsplatz unterschiedliche Aufschaltberechtigungen zu vergeben und verschiedenen Benutzern unterschiedliche Profile mit individuellen Berechtigungen für bestimmte Systemfunktionen zuzuweisen.

Und: Im Gegensatz zu PTZ-Kameras gibt es bei Panomera® keine beweglichen mechanischen Teile, dadurch erfolgt kein Verschleiß und die Kamera weist eine höhere Lebensdauer auf.