Pressemeldung vom 12. August 2026

90 % weniger Kameras für die Überwachung großer Flächen

Von Start- und Landebahnen bis hin zum Tower: STL Airport setzt auf 360°-Überwachung mit Panomera®

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Als größter und verkehrsreichster Flughafen im US-Bundesstaat Missouri fertigte der St. Louis Lambert International Airport (STL) im Jahr 2025 mehr als 15 Millionen Passagiere ab. Für die Umsetzung eines digitalen 360°-Überwachungskonzepts und die Absicherung von über 6,5 Millionen m2 Flughafeninfrastruktur benötigte STL eine Lösung, die große Areale zuverlässig überwachen und gleichzeitig die Infrastrukturkosten sowie die Komplexität des Systems deutlich reduzieren konnte. Darüber hinaus verfolgt der Flughafen das Ziel, künftig KI-Anwendungen zur Optimierung seiner Betriebsabläufe einzusetzen. Mit der Panomera® Multifocal-Sensortechnologie von Dallmeier konnte STL eine hochauflösende Gesamtüberwachung realisieren – bei rund 90 % weniger Kameras und 75 % weniger Infrastruktur im Vergleich zur ursprünglichen Planung.

Effiziente Überwachung großer Flughafenareale
Aufgrund des kontinuierlichen Passagierwachstums beschlossen die Betriebs- und Sicherheitsteams des Flughafens im Juni 2018, das bestehende Videosicherheitssystem in zwei Bereichen zu modernisieren: Zum einen galt es, die Parkbereiche besser zu überwachen, um die Sicherheit der Passagiere zu erhöhen und Straftaten wie Vandalismus oder Diebstahl zu verhindern. Zum anderen sollten die vier Start- und Landebahnen, die Rollwege sowie sämtliche Terminalgebäude überwacht werden, um die Aktivitäten von Flugzeugen, Bodenfahrzeugen und Flughafenpersonal zuverlässig erfassen zu können.

Klassische Kamerakonzepte stoßen an ihre Grenzen
Für die Planung und Umsetzung der Modernisierung beauftragte STL seinen Integrator Tech Electronics. Der ursprüngliche Entwurf basierte auf einer Kombination aus PTZ und Single-Sensor IP Kameras und hätte insgesamt mehr als 130 Kameras erfordert. Zusätzlich wären mehr als 42 neue Kameramasten sowie die dazugehörige Infrastruktur für Stromversorgung, Netzwerk und Verkabelung notwendig gewesen. Insbesondere im Airside-Bereich hätte der gewünschte Überwachungsumfang einen erheblichen technischen Aufwand verursacht. STL und Tech Electronics entschieden sich daher, nach einer wirtschaftlicheren Alternative zu suchen.

Panomera® – Die Überwachungstechnologie, die alles veränderte
Im Zuge ihrer Evaluierung stießen die Verantwortlichen auf die Panomera® Multifocal- Sensortechnologie von Dallmeier. Diese wurde speziell für die Überwachung großer Areale entwickelt und ermöglicht es, die erforderliche Flächenabdeckung mit einer möglichst geringen Anzahl an Kameras zu realisieren.

David Kulinsky, Deputy Director of Operations & Maintenance am STL Airport, erinnert sich: „Als wir Panomera® entdeckten und sahen, dass bereits eine einzige Panomera® Kamera große Bereiche in hoher Auflösung erfassen und mehrere Single-Sensor Kameras inklusive der dazugehörigen Infrastruktur ersetzen kann, wurde schnell klar, dass Panomera® für STL die wirtschaftlichere Lösung mit höherer Bildqualität und geringeren Gesamtkosten darstellt.“

TCO im Fokus: 90 % weniger Kameras, 75 % weniger Infrastruktur
Die Testinstallation am Flughafen bestätigte die Leistungsfähigkeit der Panomera® Technologie. Kevin Hubble, Services Manager bei Tech Electronics für STL, erklärt: „Ich war überrascht, wie wenige Panomera® Kameras erforderlich waren, um mehrere PTZ und Single-Sensor Kameras zu ersetzen und die Bilder gleichzeitig in einem wesentlich benutzerfreundlicheren Format darzustellen. Mit der SeMSy® Compact VMS Software können Anwender ein einziges hochauflösendes Gesamtbild der Szene betrachten und mithilfe digitaler PTZ-Funktionen in jeden beliebigen Bildbereich hineinzoomen. Das Ergebnis ist eine intuitive Bedienung, höhere operative Effizienz und nicht zuletzt eine deutlich bessere hochauflösende Videoabdeckung.“

Heute sind am STL Airport mehr als 27 Panomera® Kameras installiert. Mehrere IPS 10000 Recording Appliances sowie fünf Bedienarbeitsplätze mit der SeMSy® Compact VMS Client Software vervollständigen das Videosystem. Im Vergleich zur ursprünglichen Planung wurde die Anzahl der benötigten Kameras um rund 90 % und entsprechend der Infrastrukturaufwand um etwa 75 % reduziert.

Digitales 360°-Überwachungskonzept mit nur zehn Kameras
Ein besonderes Highlight des Projekts ist das digitale 360°-Überwachungskonzept des Flughafens. Mit lediglich zehn Panomera® Kameras erzielt STL eine umfassende Situational Awareness über große Airside-Bereiche einschließlich Start- und Landebahnen, Rollwegen und Vorfeldflächen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kamerakonzepten, die zahlreiche PTZ und Single-Sensor Kameras benötigen, liefert Panomera® ein durchgängiges hochauflösendes Gesamtbild der überwachten Bereiche. Dadurch überwachen Operatoren kritische Flughafenaktivitäten über große Flächen hinweg sehr effizient, während gleichzeitig Infrastrukturaufwand, Wartungsaufwand und Betriebskosten deutlich sinken.

KI-gestützte Prozessoptimierung und Analyse von Passagierströmen
Neben klassischen Sicherheitsanwendungen prüft STL derzeit weitere Einsatzmöglichkeiten der Panomera® Technologie zur Optimierung operativer Abläufe in den Terminalbereichen. Im Rahmen eines geplanten Projekts im Ticket-Bereich ist vorgesehen, ein Panomera® V8 System für KI-gestützte Videoanalysefunktionen einzusetzen, etwa für die Analyse von Passagierströmen und Wartezeiten.

Ziel ist es, die operative Effizienz zu steigern, Check-in-Prozesse zu optimieren und das Passagiererlebnis zu verbessern – auf Basis derselben hochauflösenden Überwachungsinfrastruktur, die bereits heute im gesamten Flughafen eingesetzt wird.

Eine effiziente und zukunftssichere Lösung
David Kulinsky fasst zusammen: „Jedes Technologieprojekt an einem Flughafen muss eine Lösung liefern, die effizient, ausfallsicher und langfristig leistungsfähig ist. Unsere Entscheidung für Panomera® hat die Gesamtabdeckung des Flughafens deutlich verbessert und gleichzeitig den erforderlichen Technologie- und Infrastrukturaufwand erheblich reduziert.

Darüber hinaus ermöglicht uns das System, gezielt in bestimmte Bereiche hineinzuzoomen, ohne dabei die Gesamtübersicht oder die Aufzeichnung des gesamten Szenarios zu verlieren. Das ist ein entscheidender operativer Vorteil gegenüber herkömmlichen PTZ Kameras, die nur den aktuell überwachten Bildausschnitt aufzeichnen und dadurch die Gesamtsicht einschränken können.“


Über Dallmeier

Dallmeier: Turn images into assets.
Mit wegweisender Videotechnologie aus Deutschland.

Im Jahr 1984 gründete Dieter Dallmeier die heutige Dallmeier electronic GmbH & Co. KG – nicht in der sprichwörtlichen Garage, aber immerhin in einem Gartenhaus in Regensburg. Heute hat das Unternehmen, das sich mit Fug und Recht als Hidden Champion für Videoinformationstechnologie „Made in Germany“ bezeichnen darf, weltweit mehrere Hundert Mitarbeitende, davon über 250 allein am Unternehmenssitz in der Regensburger Innenstadt.

Unsere Kunden: Vom Gewerbebetrieb bis zum WM-Stadion
Die Kamera-, Aufzeichnungs-, Software- und Analyselösungen von Dallmeier optimieren Sicherheit und Prozesse bei B2B-Endkunden in den unterschiedlichsten Branchen in über 60 Ländern. Schwerpunktmäßig sind dies Anwender aus den Bereichen Casino, Safe & Smart City, Flughäfen, Logistik, Stadien und Industrie. Aber auch Banken, Einrichtungen der kritischen Infrastruktur (KRITIS) sowie mittelständische Unternehmen aus allen Bereichen gehören zum Kundenkreis.

Niedrige Gesamtbetriebskosten „Made in Germany“
Mit wegweisenden Innovationen gelingt es Dallmeier immer wieder, sich technologisch an die Spitze zu setzen: Vom weltweit ersten Digitalen Bildspeicher mit Bewegungsanalyse im Jahr 1992 über die patentierte „Multifocal-Sensortechnologie“ Panomera® mit ihrem „Mountera®“ Montagesystem bis hin zur Domera® Kamerafamilie, die bis zu 300 Kameravarianten mit nur 18 Komponenten ermöglicht. Diese und viele weitere Innovationen stiften echten Kundenutzen und können mit ihrem dadurch niedrigen Total Cost of Ownership (TCO) und hohem Return on Investment (ROI) problemlos mit Systemen aus Niedriglohnländern konkurrieren.

Cybersecurity, Datenschutz und ethische Verantwortung durch maximale Fertigungstiefe
Durch „Made in Germany“ garantieren wir unseren Kunden zudem allerhöchste Standards bei den Themen Datenschutz, Cybersecurity und ethischer Verantwortung. Mit hoher Qualität und kurzen Lieferketten sorgen wir – quasi nebenbei – auch noch für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. In dem prominenten Gebäude direkt neben dem Regensburger Hauptbahnhof erfolgt deshalb nicht nur die gesamte Entwicklung, sondern auch die komplette Fertigung der Produkte.

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Bahnhofstr. 16
93047 Regensburg
Tel.: +49 941 8700-0
Fax: +49 941 8700-180
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