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Integration und Interoperabilität sind wichtige Bausteine moderner Videosicherheit. Im Video-Interview spricht Josua Braun über offene Plattformen und Technologiepartnerschaften.
Der folgende Ausschnitt stammt aus einer LinkedIn Live Session, die in Zusammenarbeit mit Rebecca Spayne von Security Buyer produziert wurde.
Rebecca: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu dieser exklusiven Ausgabe der Security Buyer Live Series. Bei mir ist Josua Braun von Dallmeier. In dieser Session beschäftigen wir uns mit der zunehmenden Konvergenz von Cybersecurity und physischer Security im Bereich moderner Videosicherheitssysteme sowie mit dem verantwortungsvollen Einsatz von KI. Josua, vielen Dank, dass du heute dabei bist. Zum Einstieg: Kannst du uns bitte einen kurzen Einblick in deinen beruflichen Hintergrund und in Dallmeier geben?
Sehr gerne. Zunächst einmal vielen Dank, Rebecca, für die Einladung und den herzlichen Empfang. Mein Name ist Josua Braun, wie du bereits erwähnt hast. Ich bin Chief Revenue Officer bei Dallmeier electronic in Deutschland. Von dem Titel sollte man sich allerdings nicht zu sehr beeindrucken lassen. Wir sind ein sehr praxisorientiertes kleines bis mittelständisches Unternehmen mit weltweit 350 Mitarbeitenden. Jeder bei uns verfügt über ein sehr gutes und tiefgehendes Verständnis der Technologie und steht in engem, direktem Austausch mit unseren Endkunden.
Wir sind seit mehr als 40 Jahren im Markt für Videotechnologie tätig. Dabei konzentrieren wir uns insbesondere auf Bereiche wie Flughäfen, Safe City, große Industrieareale, kleine und mittelständische Unternehmen sowie die Fertigungsindustrie. Weitere wichtige Branchen für uns sind Casinos, Stadien und Logistikzentren. Ich denke, damit ist unser Kundenspektrum ganz gut beschrieben.

„Man kann als Hersteller nicht in jedem Bereich der absolute Experte sein. Deshalb sind Partnerschaften so wichtig.“
Josua Braun,
Chief Revenue Officer (CRO), Dallmeier electronic
Unser Fokus liegt ganz klar auf dem B2B-Markt, und wir decken die gesamte Bandbreite der Videotechnologie ab – von Kameras und Aufzeichnungssystemen bis hin zu unserer eigenen VMS Software, unserer Videomanagementsoftware. Gleichzeitig arbeiten wir sehr eng mit Anbietern wie Genetec, Milestone, Advancis und Hexagon/Octave zusammen, wenn unsere Endkunden unsere Kameras mit der Software dieser Hersteller oder mit Lösungen vieler weiterer Technologiepartner integrieren möchten.
Wir verfolgen also mehr oder weniger beide Ansätze: Best of Breed ebenso wie einen Best-Practice-Ansatz bei der Auswahl der Anbieter für unsere Kunden.
Rebecca: Vielen Dank. Es ist auch sehr interessant, mehr über eure Technologiepartner zu erfahren. Mir gefällt dieser Aspekt der Integration und Interoperabilität sehr. Ich denke, genau so können wir als Branche Innovation vorantreiben.
Absolut. Heute wissen wir, dass sich alles um Plattformen dreht und man als Hersteller nicht in jedem Bereich der absolute Experte sein kann. Deshalb sind Partnerschaften so wichtig.
Leider wird uns von einigen unserer Wettbewerber immer noch – teilweise auch ganz bewusst – nachgesagt, wir seien ein geschlossenes System. Das sind wir definitiv nicht. Wir sind offen und tiefgehend mit allen großen Playern im Markt integriert.